Höherer Flächenanteil von Wald und Naturflächen und zu vielfältigen,
kleinräumigen Nutzungsformen im Sinne der biologischen Vielfalt –
Schaffung vielfältiger, kleinräumiger Nutzungsformen

 

  • Erhalt Hambacher Wald als Symbol für die Klimaziele von Paris –
    Hambacher Wald als Nukleus/Vergleichsraum für Entwicklung zukünftiger Waldflächen und Leitbild der in der Zukunft zu entwickelnden Wälder

 

  • Deutliche Steigerung Flächenanteile zugunsten Freiraumnutzung ggü.
    Flächen für industrielle/gewerbliche Nutzung. Erhöhung Flächenanteil für Landwirtschaft, Naturraum, Erholungsräume. Dazu gehören auch Bereiche für die natürliche Sukzession

 

  • Rückführung zu naturverträglichen, die Artenvielfalt fördernden
    Landwirtschaft. Stufenweite Ausweitung des ökologischen Landbaus auf
    zunächst 30% (mit Erweiterungspotential) – Waldökologie ausbauen

 

  • Ausbau und ökologische Ausrichtung Forschungsstelle Rekultivierung um Artenschutz/Waldvermehrung

 

  • Aufwertung von Grubenrandgemeinden durch Dorf- und
    Stadtinnenentwicklung

BEISPIELE: BEST PRACTICE, PROJEKTIDEEN UND WETTBEWERBE

  • West- und Ostkonzept zum Tagebau Hambach

Im Zusammenhang mit den Genehmigungsverfahren des 2. und 3. Rahmenbetriebsplanes, Artenschutz, gibt es im Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag das Schutzmaßnahmen –Konzept. Es gibt Maßnahmenblätter für jede einzelne Maßnahme: Kernkonzept Wald, Kernkonzept Offenland,  Maßnahmenblätter Ostkonzept (von Buir aus östlich um den Tagebau) und Westkonzept (vor Buir westlich rum). Das sind dicke Ordner, wo jeder Teilfläche eine Ausgestaltung vorgeschrieben wird. Ich habe mal eine Anlagenübersicht der Ordner aus dem jeweiligen Verfahren und ein Beispiel aus Elsdorf eingescannt, um das zu verdeutlichen. Der Hambacher Wald kam darin im Wesentlichen nicht vor. Aber die Steinheide soll z.B. ein Restwald sein, von dem aus eine Wiederbesiedlung der entstehenden Flächen stattfinden soll. Bis hoch zur Sophienhöhe, so der Plan. Die umrandeten Flächen sollen sozusagen die Steinheide nach NO hin vernetzen. Die Kommune Elsdorf verhält sich da sehr widerstrebend. Im Westen sind die Flächen deutlich weiter entwickelt, das Ostkonzept hinkt hinterher.

 

  • Projektidee „Lernwerkstatt Hambacher Wald“ (vgl. Lernwerkstatt Natur in Mülheim(Universität Köln)) mit dem Fokus auf der Vermittlung ökologischer Zusammenhänge und der Bedeutung der Biodiversität.

 

  • Ziele der Bundesregierung für den Anteil des ökologischen Landbaus an der Gesamtlandwirtschaft – Bezug: Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung
  • „20 Prozent Ökolandbau“ – das ist eines der mittelfristigen Ziele der Bundesregierung, die sie sich in der
    Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat. Dazu leistet die Anfang des Jahres vom
    Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellte Zukunftsstrategie ökologischer Landbau einen Beitrag.
    Die Zahl der Ökolandbaubetriebe und ihre bewirtschaftete Fläche haben seit Mitte der 1990er Jahre
    langsam und stetig zugenommen. 2016 betrug der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der
    gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche 7,5 %. Sie hat damit gegenüber 2015 um 1 Prozentpunkt
    zugenommen. Das 20-%-Ziel der Bundesregierung ist aber noch in weiter Ferne.
    https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Nachhaltige-Landnutzung/Nachhaltiger-KonsumWirtschaften/nachhaltiger-konsum-wirtschaften_node.html

 

  • Projektidee „Ausweitung des Einsatzes von aufbereiteter Biomasse (keine nachwachsenden Rohstoffe) zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Humusanreicherung der landwirtschaftlichen Böden“ [z.B. Kompost, Pflanzenkohle)

 

  • Projektidee „Nachhaltige Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel“ vergleichbar dem Projekt EU LIFE AgriAdapt. https://agriadapt.eu/ – Klimawandel Check auf Pilotbetrieben, der auf 126 Höfen entwickelt wurde und der in der Testphase ist.